16 Dezember 2010 @ 00:01

Design

Florian Pucher's Landcarpet

Landcarpet von Florian Pucher ist eine Teppich Serie die durch Luftaufnahmen/ Satellitenbildern der jeweils unterschiedlich bewirtschafteten Agrarlandschaften von Europa, Afrika, den Niederlanden und den USA inspiriert wurde.
Bei den Teppichen handelt es sich um eine limitierte Ausgabe von 88 Stücken pro Serie.



28 November 2010 @ 12:26

Kommunikationsdesign

Axis – Typografische Maps

Die Karten von Axis Maps zeigen Straßen und Autobahnen, Parks, Stadtteile, Küstenlinien, und andere physikalischen Gegebenheiten der Stadt mit nichts als tausenden von sorgfältig platzierten Worten. Jedes einzelne Wort wurde in vielen Stunden Arbeitszeit für jede Karte manuell gesetzt. Bisher gibt es typografische Landkarte von Chicago und Boston. Karten weiterer Städte sind geplant.



24 November 2010 @ 12:08

Kommunikationsdesign

On Making Money vs Quality Work

“I want everything we do that I do personally, that our office does to be beautiful.
I don’t give a damn whether the client understands that that’s worth anything or
that a client thinks it’s worth anything or whether it is worth anything. It’s worth it to me.”
Saul Bass



26 Oktober 2010 @ 12:04

Kommunikationsdesign


25 Oktober 2010 @ 07:48

Design

Mast Brothers – Schokoladen-Kunst/ Handwerk

The Mast Brothers from The Scout on Vimeo.

Das Video von the Scout porträtiert die Mast Brothers und ihre Schokoladenmanufaktur in Brooklyn, New York. Beeindruckend und inspirierend: Die Liebe zum Handwerk und die Leidenschaft für das Detail.



19 Oktober 2010 @ 09:05

World Wide Weird

Ich sehe was, was du nicht siehst

Schöne neue Bilderwelt?

Diminished Reality-System heißt eine von der Technischen Universität Ilmenau entwickeltes Verfahren, mit dem einzelne Objekte aus Live-Videostreams in Echtzeit entfernt werden können. Die Technologie soll auch im privaten Bereich, beispielsweise bei Smartphones und Webcams, Anwendung finden.

In einer Pressemitteilung der Tu-Ilmenau vom 11.10.2010 heißt es dazu “Aufgrund seiner Echtzeitfähigkeit ist das Diminished Reality-System der TU Ilmenau derzeit weltweit einzigartig. Der potenzielle Markt für die neue Technologie ist gigantisch … Ein Beispielfall: Ein Verbraucher möchte wissen, wie ein neues Möbelstück in seiner Wohnung wirken würde. Bisher musste er dazu entweder sehr viel Vorstellungskraft besitzen oder konnte bestenfalls mittels virtueller Realität einen sehr groben Eindruck erhalten. Diminished Reality ermöglicht es jetzt, die bisherigen Möbel aus der Ansicht der Wohnung herauszulöschen, und dann die quasi leere Wohnung neu einzurichten. Das funktioniert einfach mit Hilfe einer Webcam an einem herkömmlichen PC oder im Falle eines Tablet-PCs sogar direkt, indem dieser quasi als Fenster in die Welt benutzt wird. Dabei müssen die Möbelstücke nur angeklickt oder eingekreist werden und schon werden sie entfernt”

Mit Hilfe des Diminished Reality-Systems werden wir in einer Zeit leben in der Reales und Virtuelles nicht mehr auseinander zu halten sein werden, in der die Live-Streams lügen können, Objekt in Echtzeit verschwinden und man seinen Augen nicht mehr trauen sollte.

Pressemitteilung der TU Ilmenau -> Forscher entwickelten virtuelle Videotechnologie



6 Oktober 2010 @ 13:54

Kommunikationsdesign, World Wide Weird

Oktoberfest Statistik Infografik

Die Oktoberfest Infografik der Wiesn-Wissens-Welt.

2008 versuchte jeder 30. Besucher einen Masskrug zu klauen, die “Bierleichen” 2009 entsprechen den Sitzplätzen im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes in Berlin und der Bierpreis steigt von Jahr zu Jahr bemerkenswert.



4 Oktober 2010 @ 08:29

Design, Studium, Theorie der Dinge

Die 10 Designthesen des Dieter Rams

Dieter Rams begann 1955 die Arbeit bei der Firma Braun zunächst als Architekt und Innenarchitekt und war dort von 1961 – 1995 als Chefdesigner verantwortlich für das Produktdesign. 2007 erhielt er den Design Preis der Bundesrepublik Deutschland für sein Lebenswerk und im selben Jahr den Lucky Strike Designer Award der Raymond Loewy Fondation.

Wenn man sich das Design von Apple und ±0 ansieht sind seine erstmals Mitte der 1980er-Jahre formulierten Thesen erstaunlich zeitgemäß:

1. Gutes Design ist innovativ
Die Möglichkeiten für Innovation sind noch längst nicht ausgeschöpft. Die technologische Entwicklung bietet immer wieder neue Ausgangspunkte für innovative Gestaltungskonzepte, die den Gebrauchswert eines Produktes optimieren. Innovatives Design entsteht aber stets im Zusammenhang mit innovativer Technik und ist niemals Selbstzweck.

2. Gutes Design macht ein Produkt brauchbar
Man kauft ein Produkt, um es zu benutzen. Es soll bestimmte Funktionen erfüllen – Primärfunktionen ebenso wie ergänzende psychologische und ästhetische Funktionen. Gutes Design optimiert die Brauchbarkeit und lässt alles unberücksichtigt, was nicht diesem Ziel dient oder gar entgegensteht.

3. Gutes Design ist ästhetisch
Die ästhetische Qualität eines Produktes ist integraler Aspekt seiner Brauchbarkeit. Denn Geräte, die man täglich benutzt, prägen das persönliche Umfeld und beeinflussen das Wohlbefinden. Schön sein kann aber nur, was gut gemacht ist.

4. Gutes Design macht ein Produkt verständlich
Es verdeutlicht auf einleuchtende Weise die Struktur des Produkts. Mehr noch: Es kann das Produkt zum Sprechen bringen. Im besten Fall erklärt es sich dann selbst.

5. Gutes Design ist ehrlich
Es lässt ein Produkt nicht innovativer, leistungsfähiger, wertvoller erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Es versucht nicht, den Verbraucher durch Versprechen zu manipulieren, die es dann nicht halten kann.

6. Gutes Design ist unaufdringlich
Produkte, die einen Zweck erfüllen, haben Werkzeugcharakter. Sie sind weder dekorative Objekte noch Kunstwerke. Ihr Design sollte deshalb neutral sein, die Geräte zurücktreten lassen und dem Menschen Raum zur Selbstverwirklichung geben.

7. Gutes Design ist langlebig
Es vermeidet modisch zu sein und wirkt deshalb nie antiquiert. Im deutlichen Gegensatz zu kurzlebigem Mode-Design überdauert es auch in der heutigen Wegwerfgesellschaft lange Jahre.

8. Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail
Nichts darf der Willkür oder dem Zufall überlassen werden. Gründlichkeit und Genauigkeit der Gestaltung sind letztlich Ausdruck des Respekts dem Verbraucher gegenüber.

9. Gutes Design ist umweltfreundlich
Das Design leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt. Es bezieht die Schonung der Ressourcen ebenso wie die Minimierung von physischer und visueller Verschmutzung in die Produktgestaltung ein.

10. Gutes Design ist sowenig Design wie möglich
Weniger Design ist mehr, konzentriert es sich doch auf das Wesentliche, statt die Produkte mit Überflüssigem zu befrachten. Zurück zum Puren, zum Einfachen!

Fassung vom Oktober 1995 mit geringfügiger Veränderung und Erweiterung aus dem Jahr 2002. Via Goethe.de und Vitsœ.


 

 


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